Rundfahrt KAIROUAN GAFSA & METLAOUI TOZEUR DOUZ MATMATA
Saharatourismus
An den Pforten der Sahara spiegelt sich die mitreissende und strahlende Klarheit des Himmels in den echten und mächtigen Landschaften. Es ist ein echtes Privileg sich hier in diesen Orten befinden zu können.
Sie werden eine Welt des Übermasses entdecken: den strahlendsten Himmel, die sternenklarsten Nächte, die verblüffendsten Landschaften, die leuchtendesten Tagesanbrüche…
Wenn Sie die ultimativste Abwechslung suchen, so wecken in Ihnen die grandiosen Weiten der Sahara die stärksten Gefühle und die reichsten Emotionen.
Die Luxushotels bieten prachtvolle Dekorierungen, schattige Schwimmbäder und die erwartete Aufmerksamkeit.
Die Wüste
Die Wüste ist eine wilde Landschaft, wo alles im blendenden Licht zu verschwinden scheint. Eine Mondlandschaft mit Erdlöchern, staubigen Strassen, die irgendwohin führen, Maultieren und Menschen…
Hier kann man die troglodyten Wohnungen, am Berghang oder unter der Erde entdecken. Inmitten der Wüste taucht ein mit Gras befleckter weisser Sand auf, ein Schatten, der der Hitze zu trotzen vermag, wo das Wasser quillt und Sie mit Frische und Wohlbefinden erfüllt: so stellt sich die Oase dar, „dieses Paradies’’, das der Koran in den kleinsten Details beschreibt und das nur die Bewohner der Wüste wirklich kennen.
Ein zauberhaftes und begeisterndes Tunesien…
KAIROUAN

Die Grosse Moschee Dieser älteste Platz zum Gebet der westlichen islamischen Welt, die Grosse Moschee, auch Jamaa Oqba genannt, ist ein umfangreiches unregelmäßiges Viereck mit mehreren Eingangstoren. Die Grosse Moschee wurde 670 von Oqba Ibn Nafaa errichtet und wurde mehrmals restauriert und umgebaut. Der Hof Der Hof ist sehr groß. Er ist von Säulengalerien umgeben und mit weißem Marmor belegt. In der Mitte führen Öffnungen zu den Zisternen, die unter dem Hof gegraben wurden. Das Minarett Mit einer Höhe von 35 m konnte das Minarett eine Verteidigungsrolle spielen. Es besteht aus drei Stockwerken, deren letztes mit einer Kuppel gekrönt ist. Der Gebetssaal Der Gebetsaal mit seinem Säulendschungel aus Marmor und Porphyr ist majestätisch. Der Mihrab Der Boden des Mihrabs (Gebetsnische) ist mit skulptierten Marmortafeln dekoriert, von denen mehrere durchbrochen sind. Er ist von einer Halbkuppel mit geometrischen Motiven und Blumenmustern bedeckt. Der Minbar Der Minbar (Kanzel) ist ein Predigtstuhl. Er besteht aus geschnitzten und wunderschönen durchbrochenen Holztafeln. Die Maksoura Die Maksoura ist ein Zaun aus geschnitztem Holz, den der Ziriden-Fürst El Moïz errichtete, um abseits der Gläubigen am öffentlichen Gebet teilnehmen zu können. Das Bassin der Aghlabiten Ein im 9. Jahrhundert erbautes Becken unter freiem Himmel. Es wurde durch ein 35 Kilometer langes Aquädukt versorgt, durch das Wasser aus dem Berg Cherichera geleitet wurde. Es handelt sich um ein wichtiges Bauwerk, das ein Teil des Wassersammelsystems der Stadt ist. Die Zaouia Sidi Sahab Die Zaouia, eine Grabstätte von Abou Zamaa el Balaoui, einem der Gefährten des Propheten, ist ein Beispiel der arabischen Architektur. Die ziselierten Decken und Säulen sind sehr schön. Die tunesischen Fayencen sind reizvoll. Eine Medersa ist damit verbunden. Die Zaouia Sidi Amor Abada Die Zaouia, im 19. Jahrhundert von einem Schmiedmarabut errichtet, besteht aus fünf sehenswerten Kuppeln. Sie beherbergt ein kleines Museum der volkstümlichen und traditionellen Künste, in dem man das Andenken des Marabuts findet, darunter auch Säbel. Die Zaouia Sidi Abid El Ghariani Die Zaouia, eine Grabstätte eines heiligen Mannes aus dem 14. Jahrhundert, bietet dem Besucher eine schön verzierte Tür, eine prachtvolle Flurdecke und einen eleganten, durch Galerien umrahmten Hof. Das Grab von Sidi Abid ist mit einer schönen viereckigen Kuppeldecke überdacht. Eine Medersa ist der Zaouia beigefügt. Bir Barouta Es handelt sich um einen Brunnen, zu dem eine sanft abfallende Treppe führt. Dieser Brunnen wurde am Ende des 17. Jahrhunderts gebaut. Die Souks Die Souks von Kairouan sind sehr alt und behalten trotz der laufenden Umbauten ihre typische Eigenart. Der Souk er Rebaa, der Souk el Attarine und der Souk es Sekkajine sind aus dem 17. Jahrhundert. Der Souk der Schuster und der Souk der Zisternen sind aus dem 18. Jahrhundert. Man findet dort zahlreiche Produkte eines sehr alten und erfinderischen Handwerks. Kairouan ist durch seine handgeknüpften Teppiche weltberühmt geworden. Die Knotenteppiche unterscheiden sich durch zwei Hauptmerkmale. Die Alloucha sind naturfarbig: weiss, braun, schwarz oder beige; es sind die natürlichen Farben der Wolle. Die Buntteppiche sind vielfarbig. Die Alloucha sind aus dicker Wolle und die Buntteppiche aus kurzgeschnittenem Samt. Die Stadtmauer Ungefähr ein Jahrhundert nach ihrem Bau wurde die Stadt mit einer Stadtmauer umgeben. Von dieser ersten Stadtmauer sind nur noch einige Bruchstücke des Lehmfundaments vorhanden. Sie wurde im 11. Jahrhundert erhöht und am Anfang des 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Stadtmauer, 4 km lang, wurde als einheitliches Ziegelmauerwerk errichtet und ist von zwanzig runden Streben flankiert.

GAFSA &  METLAOUI

Gafsa hat eine sehr interessante Altstadt, obwohl sie teilweise vom Verfallzustand heimgesucht wird. Die grosse Moschee ist der Moschee Oqba in Kairouan ähnlich. Sie hat eine sehr schöne Mihrab (Gebetsnische) und eine geschmackvolle Minbar (Kanzel). Die Weberei ist ein sehr altes Gewerbe in der Stadt und ihrer Region. Die Produktion ist sehr vielfältig : Kleidungen, klims (Teppiche), Ferrachias (Decken)… Gafsa vefügt über ein Handwerkszentrum, wo man das Geschick der Mädchen der Region, bewundern kann. Der Besucher kann ihnen bei der Arbeit, während sie schöne Stücke herstellen, zusehen. Eine Vereinigung für den Schutz der Medina wurde in Gafsa gegründet. Sie veranstaltet Begegnungen und Seminare, restauriert einige Häuser und bemüht sich um das Bewahren des Erbes.

Dreissig km von Gafsa entfernt liegt die Stadt Metlaoui. Sie ist wichtig wegen ihrer Phosphatvorkommen, die von Philippe Thomas, einem von der Paläonthologie begeisterten Militärtierarzt, entdeckt wurden. Der Abbau des Phosphates, mit dem man 1886 angefangen hatte, führte zur Entstehung mehrerer Bergwerke, wie Redeyef, Oum el Araies und Mdhilla... Ein Naturgeschichtemuseum wurde in Metlaoui errichtet. Alle darin ausgestellten Teile wurden in der Region gefunden : Kiefer, Schildkröten, verschiedene Fossilien… Es beherbergt auch versteinerte Tiere und auf die Urgeschichte bezogene Stücke. Einige Kilometer weit von Metlaoui befinden sich die aufsehenerregenden Schluchten von Thelja: eine eindrucksvolle Spalte, mit sehr hohen steilen Wänden, mündet in eine kleine Bucht, die sich verengt, bevor sie sich verbreitert und wieder enger wird. Die Römer haben in diesem Engpass Spuren in Form von Staudämmen hinterlassen. Le Lézard rouge (die rote Eidechse) ist eine kleine Bahn, die es ermöglicht, sich von Metlaoui zu diesen aufsehenerregenden Schluchten zu begeben

TOZEUR

Tozeur, die Haupstadt des Djerids, liegt im Herzen einer der berühmtesten Oasen der Welt. Dabei handelt es sich um das alte Thusuros, einen der Vorposten, der sich auf der römischen Straße von Biskra nach Gabes befindet. Tozeur gilt als der größte Dattelerzeuger, besonders die Deglet en nour (Finger des Lichtes), die einen extrem guten Ruf genießen, wachsen hier. Tozeur war eine Art ''Wüstenhafen'', ein aktives Zentrum der Handelskarawanen, die die Sahara durchquerten. Die Stadt erreichte den Höhepunkt ihrer Blüte im 16. Jahrhundert. Hier gibt es zahlreiche wirklich sehenswerte Orte. Am Fuße der Aussichtsterrasse (Ras el ayoun) mit Blick auf eine ausgedehnte Weite (Palmenhain, die Stadt, der Chott el Jerid, die Sahara), entsprangen früher zahlreiche Quellen. Die aber mittlerweile versiegt sind und durch artesische Brunnen ersetzt wurden...

DOUZ

Douz Dreißig Kilometer von Kebili entfernt liegt Douz, eine kleine Stadt, die ihre Existenz früher einer ausgiebigen Quelle und heute vor allem artesischen Brunnen verdankt. Sie war der Treffpunkt der Nomaden. Ihr Wochenmarkt findet jeden Donnerstag statt. Er zieht die nomadischen Kameltreiber der Region an.

MATMATA

Es ist schwierig, sich eine aufsehenerregendere Stätte vorzustellen, einen Ort, der die lokale Färbung stärker ausdrückt. Matmata befindet sich in einem mit zahlreichen winzigen Hügeln übersäten Kessel. Diese Kuppenlandschaft, durch die Sonne verbrannt, ist einer Mondlandschaft ähnlich. Die Berge, die die Ortschaft umgeben, sind kahl. Von weitem scheint die Erde mit einer Unzahl von Kratern übersät zu sein. Sobald man sich nähert, verschwindet alles, hört aber nicht auf, da zu sein. In den Hügeln ausgehöhlt sind diese troglodyten Wohnungen denen der Ebene ähnlich. Die Aushöhlung, die als Hof dient, hat einen Durchmesser von ungefähr zehn Metern und eine Tiefe von sechs oder sieben Metern. Und sie besitzt einen zum Hang des Hügels mündenden Tunnel. Das ist der Eingang zum Haupthof. Er kann mit einer Tür aus Palmwedeln geschlossen sein. Die verschiedenen Räume, auf zwei Etagen verteilt, öffnen sich auf den Hof. Die Räume der unteren Etage dienen zu unterschiedlichen Zwecken. Im oberen Niveau findet man die Wohnräume und die Vorratsräume. Diese Art von Wohnungen sind dem Klima angepasst: die unterirdischen Wohnungen bleiben bei Hitze kühl und schützen im Winter vor der Kälte. Das Handwerkzentrum ist sehr interessant. Man erzeugt hier schön gewebte Stoffe und besondere Teppiche mit eigenem Stil, den sogenannten Teppich von Oudhref. In dieser troglodytischen Architektur sind erstklassige Hotels eingerichtet. Mit ihrem unerwartet hohen Komfortniveau, ihrer Originalität und Anpassung an die klimatischen Begebenheiten sorgen sie bei den Besuchern immer wieder für Erstaunen und Bewunderung. In diesem sogenannten ''Land der Matmata'', das sich bis zum äußersten Ende der Daharbergkette erstreckt, findet man viele andere sehr interessante Stätten : Tijma, Haddege, Tamerzet mit seinen Häusern aus trockenen Steinen, Zeraoua, wo man schöne Schleier erzeugt, Beni Aïssa, wo die Troglodytenbauweise meisterhaft ist, Techine, usw. Toujane ist ein schönes Dorf am Berghang, wo das Handwerk sehr aktiv ist: sehr schöne Schultertücher und prächtige Klims (Teppiche) werden hier gefertigt. Man findet hier eine Ölmühle, die durch ein Kamel angetrieben wird. Auch ist Toujane für seinen qualitativ hochwertigen Honig berühmt.

Oasen
Die Oasen Gafsa ist die nördlichste Oase Westlich von Gafsa, sehr nah an der algerischen Grenze, liegen die Bergoasen: Chebika liegt am südlichsten, nördlicher liegt Tamerza und nicht weit davon Mides. Süd-westlich von Gafsa, zwischen dem Chott el Gharsa und dem Chott el Djerid, findet man das Land des Djerid mit seinen vier Oasen: El Hamma und El Oudiane im Norden, Nefta und Tozeur im Süden. Auf den Pfaden des Chott el Djerid von der Stadt Tozeur aus entdeckt man das Land der Nefzaoua, wo mehrere Oasen liegen, darunter auch Kebili und Douz.
Rundfahrt up
TUNISIEN-TAXI [ TRANSFER, AUSFLÜGE UND RUNDFAHRT ] ( 00216 ) 98.309.321