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CARTHAGO | TUNIS-CAPITAL | EL-JEM | KERKOUANE |
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| Archäologische Stätten | |
| Tunesien bietet eine Auswahl seines kulturellen Erbes, das die starken Bande zeigt, die es mit dem Mittelmeer und dadurch mit allen Völkern der Welt aufrechterhält. Die in den verschiedenen Stätten ausgestellten archäologischen Werke werfen den Betrachter zur Geschichte der glänzenden Städte zurück. Zahlreiche archäologische, ikonographische, literarische Zeugen und viele andere Juwele der Vorstellungskraft ermöglichen es, Tunesien als Land der Vielfalt und der Zivilisation zu bezeichnen.Die Archäologie erzählt von Tunesien, dass heisst von seiner Geschichte, seinen Beiträge zur Mittelmeer- und Weltzivilisation, seinen Ambitionen und seinen Willen, sich selbst treu zu sein, das heisst gastfreundlich und tolerant zu sein. | |
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| CARTHAGO | ||
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Kartthago ist heute zu einer Pendler-Vorstadt geworden-Bürgerlich und nett,die Ruinen der Antike respektierlich auf ihrem platz zwischen Einfamilienhäuschen.1835 schrieb Grenville Temple in seinen Excursions in the Mediterranean:All überreste von Glanz und Gröbe der mächtigen Stadt sind wirklich verschwunden...Ich sah nicht mehr als ein paar verstreute und formlose Gemäuer...Mein Herz versank mir. Heutige Besucher teilen oft seine Gefühle wenn auch nicht ganz so elegisch Nachdem Scipio die punisch.Hauptstadt geschleift hatte, wurde sie von den Mohammedanern mehr als 1000 Jahre lang vernachlässigt. Indes richtete die Plünderung im Zeitalter der Aufklärung noch ärgere Verheerung an. ( Ein britischer Konsul lieb 1842 das Mausoleum in Dougga zum gröbten Teil abreiben, um an die libysch-punische Gedenktafel zu kommen, und die Mannschaft eines britischen Kriegsschiffes im 19. Jahrhundert wurde gleicherweise bei Karthago an Land geschickt,mit dem Befehl, grobe Blöcke der Thermen des Antoninus zu laden.) Es ist zwar bedauerlich, doch klug und weise, dab die Behörden dieses Jahrhunderts soviel wie nur möglich von ihren Ruinenstätten weggeschafft und in Museen in Sicherheit gebracht haben, um dadurch zu verhindern, dab sie als Teil des Hühnerstalles eines Bauers oder als Dekoration in der Villa eines Ausländers enden. Angeblich erklärte Habib Bourguiba, wenn Tunesien je zu ölreichtum käme, werde er die Villen beseitigen und karthago restaurieren lassen. Mittlerweile ist Bourguiba beseitigt worden und die Villen sind noch immer an Ort und Stelle doch 1972 nahm die UNESCO ein beispielloses Rettungsprogramm in Angriff, um diese Metropole der Antike zu sichern.Etwa zehn jahre lang befabten sich Archäologen aus Nordamerika und verschiedenen europäischen Ländern mit der Ausgrabung und Dokumentation einiger der wenigen noch unerschlossenen Gelände. |
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| DOUGGA |
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| TUNIS-CAPITAL | |
Die Strassen verlaufen geradlinig, gesäumt mit öffentlichen Gebäuden, Rathaus, Post, Bahnhof, Verwaltungsgebäuden, Geschäften und Villen. Die Umgebung ist kulturell vielseitig (Bahnhofgegend) oder arabisch (die Ministerien bei der Kasbah, Villen in der Passagegegend). Einige Gebäude sind im Jugendstil gebaut, der seinen Höhepunkt im Stadttheater an der Hauptstrasse Avenue Bourguiba erreicht. Dieses Theater ist eins von vier Theatern der Welt, die in diesem Stil gebaut wurden. In den 30-er und 40-er Jahren baute man dann im Art-Deco-Stil, der sich durch Symmetrie, geometrische Dekomotive, Balkons und Kranzgesims auszeichnet. Einige Orte sind besonders interessant, wie z.B. das Postmuseum im Postgebäude mit einer kompletten Sammlung der Briefmarken, die in Tunesien herausgegeben wurden. Doch es werden auch ausländische Briefmarken, Postkarten und alte Telefon- und Telegrafenapparate ausgestellt. Der Hauptmarkt ist sehr belebt. Da man hier mit dem Geschäft sehr früh beginnt, schließt dieser Markt bereits um 13 - 14 Uhr wieder. Ein Bummel hier macht sehr viel Spaß und ist einladend. Gemüse, Früchte und Fische sind frisch und in reichlichen Mengen vorhanden. Um den Markt herum sind kleine Läden und große Geschäfte angeordnet, die die unterschiedlichsten Lebensmittel verkaufen. Verschiedenes Getreide, Trockenobst, getrocknete Feigen, Datteln, eingelegtes Gemüse, eine große Auswahl von gesalzenen Oliven, Käse und vieles mehr wird hier angeboten. Auf der Avenue Bourguiba, im Palmariumkomplex, neben dem Stadttheater, befindet sich das große Geschäft der SOCOPA (Handelsgesellschaft der Kunsthandwerksprodukte). Hier finden Sie alles, was das tunesische Handwerk in den verschiedenen Regionen des Landes erzeugt: geblasenes Glas, Stoffe aller Sorten, traditionelle Herren- und Damenbekleidung, Schmuck aus Silber, Gold oder Korallen, Silbergeschirr, Kupfervasen, Möbel, Nippes, Klims, Mergoums (Teppichsorten), geknüpfte Teppiche... Die Kathedrale (Saint-Vincent-de-Paul) wurde 1882 im neo-byzantinischem Stil erbaut. Gegenüber liegt über einen ganzen Häuserblock das imposante Gebäude der französischen Botschaft. Am Ende der Avenue Bourguiba befindet sich der Bahnhof T.G.M. (Tunis-Goulette-Marsa). Die Bahn führt zu den nördlichen Vororten und führt durch la Goulette, le Kram, Salambo, Carthage, Sidi Bou Saïd, die Endstation ist la Marsa. |
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| BULLA REGIA |
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| AMPHITHEATERS EL-JEM | |
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El Jem ist ein ganz besonderer Ort und sorgt immer wieder für Erstaunen. Der Kontrast zwischen dem bescheidenen flachen Dorf und dem riesigen Kolosseum, das den Ort schier zu erdrücken scheint, ist beeindruckend. Der Anblick dieser zwei Welten ist unglaublich und je länger man hier verweilt, desto weniger kommt man aus dem Staunen heraus. Geschichte Thysdrus, das heutige El Jem, früher eine punische Niederlassung, wurde erst ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. eine wichtige Stadt. Die prächtigen Bauten nahmen zu. Nach einer Zeit des Niedergangs, fand der Ort ab dem Ende des 3. Jahrhunderts seinen Wohlstand wieder. Sein endgültiger Niedergang begann mit der arabischen Eroberung und der Gründung der Stadt Kairouan. Man sollte jedoch, überwältigt vom Anblick des Amphitheaters, auf keinen Fall das interessante Museum und das weite Ausgrabungsfeld vergessen. Ein Besuch lohnt sich auch hier. |
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| KERKOUANE |
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| MAKTHAR |
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| THUBURBO MAJUS |
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