einkaufen in Tunesien BARDO MUSEUM EL-JEM MUSEUM
Museum
Die Mosaikensammlung des Bardomuseums, die reichste der Welt; die herrliche punische Geschichtslektion, die im Karthagomuseum erzählt wird, die römischen Villen, die alte Geheimnisse der Antike beinhalten, werden sie beeindrucken.
All dies sind die Schätze der Geschichte, die Ihnen die Museen Tunesiens erzählen werden. Diese Museen sind Zeugen für die Wichtigkeit der Zivilisationen, die das antike Tunesien während verschiedener Epochen erlebte.
BARDO MUSEUM

Das Bardo. Das Nationalmuseum, mit wahrscheinlich der besten Mosaikausstellung der Welt und ganz bestimmt der besten römischen Sammlung von Nordafrika, lohnt wahrlich die kurze Fahrt von Tunis. Die vorstadt le Bardo erstreckt sich rund um den Plast.Zuerst bauten hier die Hafsiden, doch vom riesigen Viertel, das später zur Zeit der Beis entstand, ist wenig übriggeblieben.Um 1860 hielt sie Hesse-Wartegg für eine Stadt voller Marmorpaläste...teilweise im Renaissance, teilweise im orientalischen Stil...mit einem echten morgenländischen Basar für die Bewohner...deren Zahl etwa 2000 beträgt...und mit Wachen,die auf dem Boden kauern,ein Strickzeug in der Hand. Der heutige Palast, 1882 an der Stelle erbaut, die so viele Jahrhunderte hindurch Schauplatz der willkürlichen Regentschaft und der Vergnügungen der Beis war, becherbergt jetzt das Parlament und das Nationalmuseum.

Wenn Sie vor der Eingangshalle mit ihren rosa Säulen und weißen Bögen stehen, liegt links der weniger eindrucksvolle Madjlis el-Umma(der Rat der Nation).

EL-JEM MUSEUM

El Jem ist ein ganz besonderer Ort und sorgt immer wieder für Erstaunen. Der Kontrast zwischen dem bescheidenen flachen Dorf und dem riesigen Kolosseum, das den Ort schier zu erdrücken scheint, ist beeindruckend. Der Anblick dieser zwei Welten ist unglaublich und je länger man hier verweilt, desto weniger kommt man aus dem Staunen heraus. Geschichte Thysdrus, das heutige El Jem, früher eine punische Niederlassung, wurde erst ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. eine wichtige Stadt.

Die prächtigen Bauten nahmen zu. Nach einer Zeit des Niedergangs, fand der Ort ab dem Ende des 3. Jahrhunderts seinen Wohlstand wieder. Sein endgültiger Niedergang begann mit der arabischen Eroberung und der Gründung der Stadt Kairouan. Man sollte jedoch, überwältigt vom Anblick des Amphitheaters, auf keinen Fall das interessante Museum und das weite Ausgrabungsfeld vergessen. Ein Besuch lohnt sich auch hier.

 


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