einkaufen in Tunesien SOUSSE NABEUL HAMMAMET MONASTIR MAHDIA
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Die schönste Art, die Souks zu entdecken, ist ein langsames und zielloses Herumschlendern, der Lebenshektik zu entgehen, sich von seinem Gefühl leiten zu lassen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen: weiche Wolle, ein warmes Glas Tee, die Düfte der Aromaten und der Salzlaken im Souk der Gewürze, der Geschmack der Bratspiesse und der Honigkuchen, das Gemurmel der Leute, das dumpfe Lärmen der Werkzeuge... Wenn man sich in diesem Labyrinth von Gassen, Gässchen, Gewölben und Sackgassen verliert, erlebt man so die faszinierende Echtheit einer eifersüchtig aufbewahrten Welt.
Hier weiss niemand, wo die Geisteslust endet und wo die Sinnenlust beginnt.
Handwerk
Ein Handwerk beherrschen ist all seine Geheimnisse kennen. Anders gesagt ist der ein echter Handwerker, der dank seiner Geschicklichkeit seinen Lebensunterhalt verdient.
Das Handwerk, das man in den Dörfern Tunesiens ausübt, beschränkt sich nicht nur auf die Souks. Das ist ein Handwerk im Freien, das man an einer Strassenecke oder vor der Tür ausübt.
Alles ist vorhanden: das Weben verschiedener Stoffe aus Leinen, Baumwolle oder Seide; Holzarbeiten, skulptiert, gedreht, durchbrochen oder bemalen; Lederarbeiten; die reichsten und auch herrlichsten Teppiche; eine harmonische Mischung von orientalistischen und abendländischen Schmuckwaren und nicht zuletzt das ziselierte und gravierte Kupfer. So kann man behaupten dass Tunesien das Land des Handwerks ist.
SOUSSE

Sousse, drittgrößte Stadt des Landes, "Perle des Sahels" genannt, ist eine der ältesten Städte der Region. Früher Hadrumete genannt und von den Phöniziern gegründet, wurde sie schnell eine der nach Karthago und Utica bedeutendsten Städte. In der römischen Epoche war sie lange Zeit die Hauptstadt von Bysacene, einer römischen Provinz, die aus Sahel und Zentraltunesien bestand. Zu Beginn der arabischen Eroberung war sie der Hafen von Kairouan. Heute ist Sousse die Hauptstadt des tunesischen Sahels und ein sehr aktives Industriezentrum: Textilien, mechanische und elektrische Industrie, Baumaterialien, usw.. Sousse ist eines der wichtigsten touristischen Zentren des Landes.

NABEUL

Nicht sehr weit von Hammamet entfernt liegt Nabeul, das den zweiten touristischen Schwerpunkt der Gegend bildet. Die Strände sind auch hier schön und weit. Aber das frühere Neapolis hat noch einen weiteren Reiz. Es ist Zentrum eines dynamischen Handwerks, darunter besonders die Töpferei und die Keramik. Der antike Name Neapolis ist, nach dem Karthagos, der älteste, der in den Aufzeichnungen der Antike erwähnt wurde. Schon seit der Antike gab es hier eine jüdische Kolonie. Die Überreste des antiken Neapolis wurden ausgegraben und man entdeckte große römische Häuser, ein Handwerkerkomplex, in dem man Eingesalzenes zubereitete – und einige Reste alter Strassen...

 

HAMMAMET

Hammamet, das bedeutet azurblaues Meer, großzügige weiße Sandstrände, blauer Himmel, Sonne, Palmen und Obstgärten mit Orangen-, Bergamotten- und Pomeranzebäumen, die die Luft mit ihrem Duft erfüllen. Hammamet ist ein schöner Ferienort mit erstklassigen Hotels, Nachtclubs, Bars und Restaurants. Ein neuer Urlaubsort wird neben dem bisherigen errichtet. Er heißt Hammamet Süd, besser gesagt, Yasmine-Hammamet und bildet das Juwel des tunesischen Tourismus.


Yasmine-Hammamet ist das neue integrierte Urlaubs-Resort. Luxushotels, Bungalows, Residenzen mit einer Unterkunftskapazität von 25.000 Betten. Eine Medina mit Vergnügungspark und Freizeitzentren wurde hier ähnlich den alten Medinas erbaut. Ein Yachthafen mit siebenhundert Anlegeplätzen wurde angelegt. In der Gegend von Hammamet gibt es zwei Golfplätze und einige der Hotels verfügen über sehr leistungsfähige Thalassotherapiezentren.

 

MONASTIR

Monastir, am Süd-Ende des Golfs von Hammamet gelegen, hat sich zu einem großen Badeort entwickelt. Seinen touristischen Aufschwung verdankt es den unzähligen Vorteilen der Stadt und ihrer Umgebung.

Monastir ist das frühere punische Rous Penna, das die Römer in Ruspina umnannten. Es diente als Stützpunkt für Cäsars Afrika-Feldzug. Es war von drei Stadtmauern umgeben, von denen noch einige Spuren zu sehen sind. Nach der arabischen Eroberung errichtete man hier, wie auch in Sousse und anderswo, einen Ribat, eine Festung, die durch Mönch-Soldaten gehalten wurde. Die Türken haben daraus wieder einen festen Platz gemacht.

 

MAHDIA

Mahdia liegt einzigartig an einem strategischen Vorgebirge : Schon Phönizer und Römer schätzten diesen Ort als Flottenstützpunkt, und die Fatimiden erhobe, ihn zur Hauptstadt,weil er einfach zu verteidigen war. Der arabische Historiker ibn khaldun lote ihn als gezückten sein französischer Zeitgenosse Froissart noch weiter ging und die Landzunge kurzerhand Africa nannte. Der name ist heute noch in Kap Africa erhalten. Seine Lage rettete den Mahdi 944-945 von einer achtmonatigen Belagerung durch die kharidijiten-Horden Abu Jazids, den er auf dem Skifa el-kahla kreuzigte und nachher mit stroh ausstopfte.

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